Ich weiß, was du jetzt denkst: Mit zwei Leuten habe ich 80 Stunden pro Woche, die ins Marketing fließen. Mit einer Person nur 40. Mehr Stunden, mehr Output. Logisch.
Falsch.
Der Irrtum hinter der Stunden-Logik
Marketing ist kein Handwerk, bei dem Stunden direkt in Ergebnisse übersetzt werden. Zwei Personen, die operativ abarbeiten, produzieren viel. Posts werden geschrieben, Ads werden geschaltet, Reports werden erstellt. Es sieht nach Marketing aus. Es fühlt sich nach Marketing an.
Aber es ist kein Marketing, das dein Unternehmen wirklich voranbringt.
Wer für 3.000 € brutto im Marketing arbeitet, denkt in Aufgaben. Wer für 6.000 € arbeitet, denkt in Systemen.
Was den Unterschied wirklich ausmacht
Jemand, der 6.000 € verdient, tut das nicht zufällig. Dieser Mensch hat einen Anspruch an sich selbst entwickelt, der sich im Gehaltsanspruch widerspiegelt. Das bedeutet konkret:
- Marketing ist kein 9-to-5-Job, sondern echtes Interesse
- Lernen passiert nicht nur im Job, sondern auch daneben
- Strategisches Denken kommt vor operativem Abarbeiten
- Systeme werden aufgebaut, nicht nur Aufgaben erledigt
- KI und neue Tools werden genutzt, nicht ignoriert
Wer heute wirklich am Zahn der Zeit ist, wer Marketing mit KI hebelt, wer Systeme denkt statt Tasks, der kennt seinen Wert. Und der fängt nicht für 3.000 € an.
Eine harte Pauschalisierung, die trotzdem stimmt
Ja, es gibt Ausnahmen. Ja, es ist eine Vereinfachung. Aber im Kern ist es so: Die Menschen, die dein Marketing in Zukunft wirklich vorantreiben werden, sind nicht die, die heute für 3.000 € brutto arbeiten.
Das ist keine Kritik an diesen Menschen. Es ist eine Aussage über Prioritäten und Anspruch. Wer sich tief in Marketing reinarbeitet, ständig lernt und wirklich Verantwortung übernehmen will, wird das früher oder später in seinen Gehaltsvorstellungen abbilden.
Was das für deine Entscheidung bedeutet
Wenn du die Wahl hast zwischen einer Person für 6.000 € und zwei für je 3.000 €, dann stell dir nicht die Frage, welche Variante mehr Stunden bringt. Stell dir die Frage, welche Variante dein Marketing in zwei Jahren weitergebracht hat.
Die Antwort ist fast immer dieselbe.